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Tauchen in Europa: ein vielversprechender Markt

Die Zahl der aktiven Sport-, Freizeit- und Hobby-Taucher wird weltweit auf bis zu 15 Millionen geschätzt. Ungefähr 3 bis 4 Millionen davon stammen aus Europa, von denen der RSTC Europe rund 80 Prozent repräsentiert.

Der typische Tauchschüler besucht einen Tauchkurs und kauft während oder kurz danach wesentliche Ausrüstungsteile, stellenweise auch die gesamte Tauchausrüstung. Etwa 20 Prozent der Beginner besuchen innerhalb der ersten 2 Jahre nach dem Grundkurs weitere Kurse und mehr als 80 Prozent buchen Tauchurlaube bzw. binden das Tauchen in ihre Urlaubsplanung ein.

Das Potenzial für Tauchshops und –schulen ist groß: Der Tauchschüler investiert durchschnittlich in, während oder kurz nach der Grundausbildung 1.600 Euro in Equipment, rund 400 Euro in eine durchschnittliche Anfängerausbildung und zwischen 80 und 300 Euro für einen Weiterbildungskurs. Im Schnitt absolviert der Tauchschüler zwei Weiterbildungskurse (à 300 Euro) und je nach Interesse und örtlichen Gegebenheiten zusätzlich zwischen 2 und 6 Spezialkurse (à 100 Euro). Damit ergibt sich ein durchschnittliches Gesamtpotenzial pro Tauchschüler von etwa 3.000 Euro. Nicht eingerechnet dabei sind Umsätze durch Reisen, Ausrüstungsmiete und Tauchgebühren.

Allein der Umsatz im Ausrüstungsbereich betrug 2015 ca. 190 Millionen Euro in Europa. Somit stellt die Tauchsportbranche einen nicht zu unterschätzenden wirtschaftlichen Faktor dar. Neuesten Schätzungen zufolge wird der weltweite Ausrüstungsmarkt in den Jahren 2016 bis 2020 um vier Prozent wachsen. Immer gefragter sind dabei hoch entwickelte Geräte wie Digitalkameras oder Tauchcomputer sowie ökologisch unbedenkliche Materialien (Thermoplastic elastomer).

Auf Basis seiner Mitgliederdaten erstellt der RSTC Europe jedes Jahr aufs Neue eine umfassende Statistik, die er auch publiziert und zur Verfügung stellt.

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