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Es gibt noch viel zu tun: Der RSTC Europe ist Problemlöser.

Indoor-Tauchen, Freediving, Fair Trade im Tourismus, UW-Fotographie, Nitrox, Trimix, Rebreather, TEC-Tauchen, E-Learning – alle diese Trends haben dem Tauchsport zur Weiterentwicklung verholfen. Nicht alle erfuhren eine breite Unterstützung – dennoch machen gerade diese Innovationen und das gemeinsame Naturerlebnis den Tauchsport erst interessant.

Gleichwohl ist das die kommende Aufgabe für Basen, Shops und Tauchschulen – neue Felder des Tauchens zu erschließen, weiter zu entwickeln und sich durch fundierte Ausbildung und erstklassigen Service zu etablieren. In naher Zukunft werden, bedingt durch die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung auf dem Weltmarkt, immer mehr Taucher auch in heimischen Gewässern tauchen wollen/müssen.

Ein großes Problem für ein gesundes Wachstum zum Beispiel in Deutschland stellt dabei die immer problematischere Gewässersituation dar. Einige Gewässer sind in Privatbesitz (und somit oftmals nicht betauchbar), andere sind durch Landeswassergesetze, aber ohne weitere Begründung, gesperrt. Wieder andere sind zwar zum Tauchen freigegeben, dürfen aber ausschließlich durch eingetragene Vereine genutzt werden. Diese Situation ist auf Dauer der Todesstoß für den Tauchsport in heimischen Gewässern.

Der RSTC Europe wird sich verstärkt darum bemühen, dass sich eine sicherheits- und umweltbewusste Politik der Tauchgewässer etabliert und eine Ungleichbehandlung von Tauchern verschiedener Herkunft (Verbände, Vereine, Clubs und Organisationen) abgeschafft wird. Der Abbau von Schranken, Hemmnissen und Vorurteilen ist eine unabdingbare Voraussetzung, um einen nachhaltigen Tauchsport im In- und Ausland fortzuführen.

Die Kommunen müssen verstehen, welche Wirtschaftskraft und welche soziale Komponente eine konsequente und nachhaltige Unterstützung des Tauchsports auf allen Ebenen innehat. Da Tauchen zu den erklärungsbedürftigen Sportarten zählt und einige sicherheitsrelevante Aspekte in der Ausbildung bestehen, gilt es umso mehr, sich eine Vertrauensbasis zu schaffen und die Kundenbindung zu verstärken.

Das Berufsbild „Tauchlehrer“ – bislang vollkommen ungeschützt – bedarf einer grundsätzlichen Neu-Überlegung. Hierbei handelt es sich um einen umfassenden und wichtigen Beruf: Man ist Betreuer, Berater, Unterhalter vor Ort, Meinungsmacher, Multiplikator und stark am weiteren Werdegang des auszubildenden Tauchers beteiligt. Deswegen stellen sich die Fragen: Genügt es, durch einen „Wochenendlehrgang“ auf die Erfordernisse des Tauchens hingewiesen worden zu sein? Ist es noch tragbar, dass sich jeder Tauchlehrer nennen kann/darf und auf unbedarfte Schüler „losgelassen“ wird? Wird an dieser Stelle nicht zu leichtfertig mit dem Leben und der Gesundheit der anvertrauten Tauchschüler verfahren? Tauchlehrer, die nach den Regeln des RSTC Europe ausgebildet und zertifiziert wurden, haben einen intensiven Ausbildungsweg genossen. Neben Fach- und Selbstkompetenz wurden ihnen vor allem auch die Belange der Sozialkompetenz in überdurchschnittlichem Maße vermittelt.

Die Ausbildungswege und -inhalte der bedeutendsten Mitglieder sind zertifiziert (gemäß EN 14413 bzw. ISO 24802). Das Sport-, Freizeit- und Hobbytauchen ist ein wichtiger Bestandteil der Wertschöpfungskette und muss durch ein gemeinsames Handeln von Aktiven, Kommunen, Politikern und Verbänden unterstützt werden. Die bestehenden Problemfelder können nur gemeinsam abgearbeitet und beseitigt werden. Der RSTC Europe ist dabei ein wichtiger Partner und Bindeglied zwischen Tauchsport-Dienstleistern, Tauchsportindustrie, Touristik, Verbänden und relevanter Politik.

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